Guter Schlaf in «heissen Nächten». 

Grandios­es Wet­ter – «Kaiser­wet­ter» sagt man dazu in Öster­re­ich – kein Wölkchen am Him­mel! Den Tag haben Sie im Strand­bad genossen und am Abend draussen gril­liert. Spätabends ist es immer noch angenehm warm, umso mehr erfrischt ein küh­les Bierchen oder ein Glas spritziger Pros­ec­co. Irgend­wann meldet sich die Bettschwere und Sie freuen sich auf eine ungestörte Nachtruhe.

Wenn es im Schlafz­im­mer nur nicht so heiss wäre!

Und damit sind wir beim heuti­gen The­ma. Sie ken­nen das sich­er, wenn es vor allem bei ein­er län­geren Schön­wet­ter­pe­ri­ode kaum abkühlt und schwierig wird, einiger­massen gut zu schlafen. Rechtzeit­ig auf die heiss­es­ten Nächte des Jahres habe ich für Sie ein Dutzend Tipps zusam­mengestellt, die zu einem guten Schlaf beitragen.

Schauen wir zuerst ein­mal, was Sie im Schlafz­im­mer vorkehren können:

  1. Machen Sie es wie die Südlän­der, Jalousien runter, Fen­ster­lä­den zu, Fen­ster geschlossen, Vorhang gezo­gen – lassen Sie die Hitze schon gar nicht rein.
  2. Lüften Sie in der zweit­en Nachthälfte, vor allem gegen die frühen Mor­gen­stun­den, und machen Sie alles dicht, bevor es wieder warm wird.
  3. Nutzen Sie das Ver­dun­stung­sprinzip: Stellen Sie am Abend etwa eine Stunde vor dem Zubettge­hen einen Wäschestän­der mit eini­gen feucht­en Tüch­ern neben das Bett. Wenn diese trock­nen, entziehen Sie der Umge­bung Wärme.
  4. Vielle­icht hängt ein Moski­tonetz über Ihrem Bett? Besprühen Sie es mit einem feinen Wassernebel. Auch hier wirkt das Ver­dun­stung­sprinzip abküh­lend.
  5. Je länger desto mehr gibt es mobile Klim­ageräte zu kaufen, ehrlich gesagt bin ich kein Fre­und davon. Wenn Sie eines ver­wen­den, empfehle ich, das Gerät nachts auszuschal­ten. Es kann son­st sein, dass Sie sich eine Erkäl­tung oder den berühmt-berüchtigten steifen Nack­en einfangen.
  6. Passen Sie Ihre Bettdecke den Tem­per­a­turen an. Empfehlenswert sind luftig-leichte, kli­mareg­ulierende Deck­en aus Natur­fasern, wie zum Beispiel Wild­sei­de, Bam­bus, Ten­cel (Holz­cel­lu­lose-Fas­er), Leinen oder Kapok.
  7. Auch beim Kissen und der Matratzenau­flage haben sich natür­liche Mate­ri­alien bestens bewährt. Auf mein­er Web­site find­en Sie eine schöne Auswahl.

Für all jene, die es nicht bemerkt haben, das war ger­ade die kurze Werbeunterbrechung 😉

Weit­er mit den wer­be­freien Tipps:

  1. Bei extremen Tem­per­a­turen reicht allen­falls ein leer­er Deck­e­nanzug, um sich zuzudecken.

Zum Schluss wen­den wir uns noch dem zu, was Ihnen am näch­sten ist. Ihrem Körper:

  1. Duschen Sie vor dem Schlafenge­hen lauwarm. Nicht kalt, weil das den Kreis­lauf in Schwung bringt und der Kör­p­er Wärme produziert.
  2. Crè­men Sie sich danach mit ein­er küh­len­den Lotion (z.B. Minze) ein.
  3. Tra­gen Sie einen Pyja­ma aus reinen Natur­fasern.
  4. Und um das Dutzend voll zu machen, hier noch etwas Aussergewöhnliches:
    Quartieren Sie sich im 1000-Stern-Hotel ein. Schlafen Sie auf dem Balkon oder unter freiem Him­mel und geniessen Sie das ein­ma­lige Ster­nen-Panora­ma (Mück­en­spray nicht vergessen!

 

Auch dieses Mal gibt es etwas zu gewinnen!

Wer mir als erstes die fol­gende Frage richtig beant­wortet (per E‑Mail) erhält ein HEFEL Som­mer-Decke «Pure Bam­boo» geschenkt.

Leinen kann welchen Anteil des Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich feucht anzufühlen.
(Tipp: Leinen heisst auf Englisch Linen)

«Hanf» ist das The­ma im näch­sten Blog­beitrag und ich garantiere, Sie wer­den meine Begeis­terung für dieses Mate­r­i­al spüren – ohne dass ich etwas ger­aucht habe.

Bis bald!

 

Ihr Bern­hard Heim

Schlaf- und Wohn­ber­ater und Spezial­ist für heisse Nächte

 

PS: Haben Sie weit­ere gute Tipps? Gerne kön­nen Sie diese unten in die Kom­mentare schreiben.

6 Kommentare

  1. Veröffentlich von Barbara am 13. Juli 2020 um 8:38

    Leinen kann mehr als ein Drit­tel ihres Gewicht­es an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich feucht anzufühlen. Fre­undliche Grüsse!

    • Veröffentlich von Bernhard Heim (öko trend) am 13. Juli 2020 um 14:16

      Geschätzte Bar­bara

      Besten Dank für Ihre Antwort. Diese ist richtig, lei­der war jemand schneller. Tut mir leid, vielle­icht klappt es das näch­ste mal. In knapp 2 Wochen ist es ja schon wieder soweit.

      Beste Grüsse und bis zum näch­sten Blgbeitrag😀

      Bern­hard Heim

  2. Veröffentlich von Inga De Gooijer am 10. Juli 2020 um 20:56

    Bis zu 20% des Eigengewichts 😉
    Würde mich sehr freuen 😉
    Danke für Deine tollen Blogbeiträge!

    • Veröffentlich von Bernhard Heim (öko trend) am 11. Juli 2020 um 14:32

      Liebe Inga

      Her­zlichen Dank für deine Antwort zum Blog-Wet­tbe­werb. Lei­der ist es einen Drit­tel, als 33% welch­es Leinen an Feuchtigkeit aufnehmen kön­nen, ohne sie feucht anzufühlen. Vielle­icht klappt es das näch­ste Mal. In knapp 2 Wochen ist es ja schon wieder soweit.

      Liebe Grüsse und eine schöne Sommerzeit😎

      Bern­hard

  3. Veröffentlich von Michèle Waser am 10. Juli 2020 um 17:57

    20%

    • Veröffentlich von Bernhard Heim (öko trend) am 11. Juli 2020 um 6:52

      Geschätzte Frau Waser

      Besten Dank für Ihre Antwort. Lei­der ist es einen Drit­tel, als 33% welch­es Leinen an Feuchtigkeit aufnehmen kön­nen, ohne sie feucht anzufühlen. Vielle­icht klappt es das näch­ste Mal.

      Fre­undliche Grüsse Bern­hard Heim

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