Neujahr und Berchtoldstag #146
Neujahr ist nicht gleich Neujahr
Hmm, nun muss ich mich tatsächlich in die Zukunft beamen. Draussen scheint die Novembersonne, und ich sollte mir vorstellen, wie es wohl am 2. Januar 2026 – dem Erscheinungstag dieses Beitrags – sein wird. Sonnig? Kalt? Verschneit? Neblig? Nass? …?
Ich stelle mir einen Bilderbuch-Wintertag mit viel Schnee und noch mehr Sonne vor. Das Sonnenlicht lässt die Schneedecke funkeln, als wären Millionen von Diamanten verstreut worden. Etwas, was in seiner Schönheit kein Juwelier fertigbringt.
Im Jahr 2021 hatten wir zum letzten Mal am 2. Januar Schnee. Ich tippe aus Wahrscheinlichkeitsgründen deshalb darauf, dass wir am 2. Januar 2026 viel Schnee haben werden. Eine Wetterregel der Schreinerzunft kommt mir dabei zu Hilfe: «Klemmt die Säge an Elisabeth (17. November), es an Neujahr viel Schnee vom Himmel weht.»
Wenn Sie diesen Text lesen und nach draussen schauen, wissen Sie, ob sie künftig lieber meinen Schreinerzunft-Wetterprognosen vertrauen oder sich weiterhin Meteosendungen im TV anschauen wollen 😊!
Ich weiss, ich bin am «Pläuderle» (Plaudern) und komme nicht wirklich auf den Punkt, aber der Bärthalistag (Berchtoldstag, 2. Januar) bietet sich für seichtere Kost an, weil vielen noch die Silvesternacht und/oder der Neujahrsbraten in den Knochen steckt, und das Denkzentrum im Döse-Modus verweilt.
Haben Sie sich schon einmal überlegt, ob eigentlich rund um die Erde am 1. Januar Neujahr gefeiert wird?
Achtung, für eine vernünftige Antwort sollten Sie Ihr Oberstübchen aus dem Standby-Betrieb wecken 😊!
Ich verrate es Ihnen – Sie werden staunen:
- Alle Länder und Kulturen, die sich nach dem gregorianischen Kalender richten, feiern Neujahr am 1. Januar. Der gregorianische Kalender ist weltweit am weitesten verbreitet und wurde 1582 von Papst Gregor XIII. eingeführt.
- In China, Taiwan, Hongkong, Singapur, Malaysia und anderen Teilen Asiens sowie in chinesischen Gemeinden weltweit wird das chinesische Neujahr gefeiert. Es richtet sich nach den Mondphasen (Lunarer Kalender). Neujahr wird in diesen Regionen zwischen dem 21. Januar und dem 20. Februar gefeiert.
- In muslimischen Ländern wie Saudi-Arabien, Pakistan, Afghanistan, Kuwait oder Sudan wird das islamische Neujahr gefeiert (Hijri-Neujahr). Es fällt auf den 1. Muharram im islamischen Mondkalender, was jedes Jahr etwa 11 Tage früher als im Vorjahr liegt.
- In Indien und anderen Ländern mit grossen hinduistischen Gemeinschaften wird Diwali (Indisches Neujahr) gefeiert. Es basiert auf dem Mondkalender, fällt auf den 15. Tag des Monats Kartika und ist meistens im Oktober oder November.
- Das jüdische Neujahr, Rosh Hashanah, ist ein religiöser Feiertag für Juden weltweit, und fällt in der Regel auf den 1. Tishrei im jüdischen Kalender, einen Tag im September.
- Weiter gibt es Songkran, das thailändische Neujahr vom 13. bis 15. April, das persische Neujahr (Nowruz) am 20. oder 21. März, das äthiopische Neujahr am 11. oder 12. September, das buddhistische Neujahr zur gleichen Zeit wie das thailändische Songkran, das nepalesische und das bengalische Neujahr, meist Mitte April und das koreanische Neujahr (Seollal) – wie das Chinesische – zwischen dem 21. Januar und 20. Februar.
Wer Neujahrsfeierlichkeiten mag, findet auf der ganzen Erde fast immer eine Gelegenheit zum Feiern.
Zurück zum Ausgangspunkt, dem heutigen Berchtoldstag. Es gibt unterschiedliche Theorien, woher dieser Tag seinen Namen hat. Entweder stammt er von einer mittelalterlichen Figur dieses Namens oder – und wahrscheinlicher – wurde er von der germanischen Göttin Berchta (oder Percht) abgeleitet. Berchta war eine Wintergöttin, die mit Festen zur Wintersonnenwende und Neujahrstraditionen in Verbindung stand. Die Feierlichkeiten rund um den Berchtoldstag könnten ein Überbleibsel aus dieser Zeit sein.
So, nun habe ich Ihnen nach anfänglichem Plaudern doch noch Fleisch an den Knochen geliefert – oder Pilze ins Risotto, um die vegetarische Variante dieser Redensart auch zu bemühen 😉
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Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute, Glück und Gesundheit im neuen Jahr, freue mich, wenn Sie auch weiterhin zur treuen HEIMisch-Leserschaft gehören und ganz besonders, wenn Sie öko trend bei Ihren Einkäufen berücksichtigen. Herzlichen Dank und bis in zwei Wochen beim Thema «gesunde Kälte».
Bis bald!
Ihr Bernhard Heim
Schlaf- und Wohnberater und gregorianischer Neujahrsfester
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