Vom Januarloch zur Januarbeule

Ken­nen Sie jene Zeitgenossen, die mit einem Anflug von moralis­ch­er Über­he­blichkeit bei allem und jedem genau wis­sen, wie es zu tun wäre (auss­er sie sind selb­st betrof­fen. Sor­ry, das war ein klein­er Seit­en­hieb.). Wenn zum Beispiel über das berühmt-berüchtigte Jan­u­ar­loch gesprochen wird, zeigt ihre Nasen­spitze noch ein paar Grad höher gegen den Him­mel, bevor sie mit leicht nasaler Stimme zu ihren Aus­führun­gen anset­zen: «Tja, bei mir gibt es nie ein Jan­u­ar­loch. Die haben sich halt nicht im Griff. Über die Fest­tage geben sie zu viel Geld aus und im Jan­u­ar jam­mern sie.»

Auf diese Art Ratschläge verzichtet man gerne. Damit sage ich nicht, dass die oben gemachte Aus­sage grund­sät­zlich falsch sei, sie ist ein­fach nicht kom­plett. Bekan­nter­weise sitzt das Geld über die Fest­tage etwas lock­er­er, aber ganz ehrlich, wieso soll man sich in dieser Zeit nicht etwas mehr gön­nen und oft gehen die Frän­kli auch für Geschenke weg, um jeman­dem eine Freude zu machen.

Jet­zt höre ich die Besser­wiss­er schon wieder referieren, dies­mal über den Sinn und Unsinn von Geschenken. Ich kon­sta­tiere soeben, dass ich diesen Blog mit ziem­lich spitzer Fed­er schreibe. Woher das wohl kommt? Vielle­icht vom Druck­ge­fühl um den Bauch herum? Wom­öglich ist meine Hose zu warm gewaschen wor­den und sitzt deshalb etwas zu eng. Ich muss unsere Waschmas­chine ein­mal über­prüfen 🤔

 


Zurück zum Schenken: Auch darüber lässt sich disku­tieren, aber mir geht es um etwas Anderes. Es ist nun ein­mal Fakt, dass Ende Jahr die Steuern, Abon­nemente und viele Ver­sicherung­sprämien bezahlt wer­den müssen. Ger­ade in Haushal­ten, wo man nicht auf Rosen gebet­tet ist, kann es dur­chaus für eine gewisse Zeit schwierig wer­den. Mit neun­malk­lu­gen Ratschlä­gen ist diesen Men­schen nicht geholfen.

Gewisse Anschaf­fun­gen reis­sen tat­säch­lich ein Loch in die Haushalt­skasse, ich möchte dies jedoch etwas dif­feren­ziert­er betra­cht­en. Für mich gibt es näm­lich Löch­er und Löch­er. Geben Sie das Geld beispiel­sweise für ein über­teuertes Marken­pro­dukt (in wom­öglich diskutabler Qual­ität – Seit­en­hieb Num­mer 3) aus, das Sie überdies nicht wirk­lich brauchen, dann würde ich auch von einem Loch sprechen. Investieren Sie es hinge­gen in ein hochw­er­tiges, lan­glebiges und ökol­o­gis­ches Pro­dukt, wie ein Mas­sivholz­bett aus meinem Sor­ti­ment, dann tun Sie sich etwas Gutes, von dem Sie jeden Tag – oder bess­er jede Nacht – prof­i­tieren und das Ihnen während Jahrzehn­ten Freude bere­it­et. Dazu passend ein Auszug aus einem Kom­men­tar auf mein­er Web­site: “Ich freue mich über die gute Investi­tion und werde mich sich­er noch lange und gerne in die entspan­nte Ruhe im Schlafz­im­mer ent­führen lassen.” Den ganzen Kom­men­tar kön­nen Sie gerne unter diesem Link nach­le­sen.

Damit haben wir die Wer­be­un­ter­brechung bere­its hin­ter uns. 😀

Auch in diesem Blog möchte ich einen konkreten Tipp mit­geben. Dies­mal zur Ver­mei­dung oder Verkleinerung des Jan­u­ar­lochs: Wenn Sie die Möglichkeit haben, dann eröff­nen Sie ein spezielles «Januarloch»-Konto. Addieren Sie die grossen, Ende Jahr anfal­l­en­den, Posi­tio­nen und teilen Sie das Ergeb­nis durch zwölf. Richt­en Sie nun einen Dauer­auf­trag bei Ihrer Bank ein und lassen Sie jeden Monat einen Zwölf­tel automa­tisch über­weisen. Ist der monatliche Betrag zu hoch, kön­nen Sie die Gesamt­summe auch durch zwanzig teilen, jeden Monat einen Zwanzig­s­tel über­weisen und den Rest zum Beispiel aus dem 13. Monat­slohn ent­nehmen. Das Loch wird weniger tief sein, vielle­icht noch eine Beule.

 

Tra­di­tion­s­gemäss fol­gt am Schluss die Wet­tbe­werb­s­frage. Zu gewin­nen gibt es dies­mal einen Anti-Jan­u­ar­loch-Geschenkgutschein über 50.- Franken, den Sie in meinem Shop ein­lösen kön­nen. (Antworten bis spätestens 11. Jan­u­ar)

Zur Frage: Wie heisst das Mas­sivholz-Bett, zu dem der weit­er oben ange­sproch­ene Kom­men­tar ver­fasst wor­den ist?

 

Wenn Sie keinen Beitrag ver­passen möcht­en, empfehle ich Ihnen, meinen Newslet­ter zu abon­nieren Sie bekom­men ihn zwei­wöchentlich bequem ins elek­tro­n­is­che Post­fach geliefert.

 

Bei näch­sten Blog­beitrag gehen wir in das Reich der Wun­derpflanzen, ich berichte näm­lich nochmals über Hanf.

 

Ihr Bern­hard Heim

Schlaf‑, Wohn- und Jan­u­ar­loch-Berater

1 Kommentar

  1. Veröffentlich von Janette Koenig am 17. Januar 2021 um 11:21

    Lieber Bern­hard

    Alles Gueti, Gesund­heit und viel Freude für das NEUE 2021 ! Das Jahr des Erfol­gs 😉

    Zum Glück ist das berühmte Jan­u­ar­loch für viele Men­schen in 2021 wohl schein­bar nicht so tief, denn 😉 wer nicht online shopped bleibt wahrschein­lich ziem­lich “reich”
    Bis bald, in Sem­pach Sta­tion !
    Und alles, alles Gute Dir für die näch­sten Wochen der erneuten Her­aus­forderung.

    Her­zliche Grüessli Janette

Hinterlassen Sie einen Kommentar